Unter der Keimfähigkeit versteht man das Vermögen von Samen, unter -für die entsprechende Pflanzenart- günstigen Umgebungsbedingungen auszukeimen. Am besten keimt das frische Saatgut der letzten Saison.
Dieses kann man entweder selber ernten und präparieren oder man kauft es sich im Fachhandel.
Je nach Pflanzenart ist die Keimfähigkeit des Saatguts sehr unterschiedlich. Mit Ausfällen muss man rechnen, da nur die gesunden Samen auflaufen. Bei richtig gelagerten und nicht zu altem Saatgut sollten zwischen 30 und 90% auch keimfähig sein.
Die Samen sind die Ausbreitungsorgane der Samenpflanzen (Spermatophyta). Mit ihrer Hilfe können sich alle Pflanzen, die zu den Nacktsamern (Gymnospermen) oder den Bedecktsamern (Angiospermen) gehören, reproduzieren.
Pflanzensamen haben einige sehr vorteilhafte Eigenschaften:
Sie sind klein, leicht und sehr unkompliziert zu verpacken.
Im Klartext, man kann sie sich von überall auf der Erde mitbringen oder zuschicken lassen. Diese Tatsache erweitert das Spektrum der Pflanzenauswahl für Zimmer, Balkon und Garten fast ins unendliche und ist ein echter Vorteil gegenüber der Stecklingsvermehrung.