Unter der Keimfähigkeit versteht man das Vermögen von Samen, unter -für die entsprechende Pflanzenart- günstigen Umgebungsbedingungen auszukeimen. Am besten keimt das frische Saatgut der letzten Saison.
Dieses kann man entweder selber ernten und präparieren oder man kauft es sich im Fachhandel.
Je nach Pflanzenart ist die Keimfähigkeit des Saatguts sehr unterschiedlich. Mit Ausfällen muss man rechnen, da nur die gesunden Samen auflaufen. Bei richtig gelagerten und nicht zu altem Saatgut sollten zwischen 30 und 90% auch keimfähig sein.
| 8000 v. Chr. |
Die Natur spielt dem Menschen ungefähr um diese Zeit im Mittleren Osten in die Hände, in dem sich durch Zufall das Wilde Bartgras mit dem Wilden Weizen (Triticum monococcum, auch als Einkorn bekannt) kreuzt. Daraus entstand eine fruchtbare Hybride, der sogenannte Emmer (Triticum dicoccum). Im Gegensatz zu seinen Eltern zeichnete sich der Emmer durch eine größere Ähre aus, so dass es leichter wurde, ihn zu ernten. |
Die vegetative Vermehrung ist die sogenannte ungeschlechtliche Vermehrung von Pflanzen.
Man gewinnt die neuen Pflanzen nicht durch die Aufzucht aus Samen, sondern man verwendet Pflanzenorgane, die von der Ursprungspflanze gebildet wird.
Pflanzensamen haben einige sehr vorteilhafte Eigenschaften:
Sie sind klein, leicht und sehr unkompliziert zu verpacken.
Im Klartext, man kann sie sich von überall auf der Erde mitbringen oder zuschicken lassen. Diese Tatsache erweitert das Spektrum der Pflanzenauswahl für Zimmer, Balkon und Garten fast ins unendliche und ist ein echter Vorteil gegenüber der Stecklingsvermehrung.